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Krisenresilienz
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Wer sichert die Produktionskapazitäten?

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig eine krisenfeste Arzneimittelproduktion ist. Doch während Produktionsstandorte in Deutschland schließen, stellt sich die Frage, wie sich wichtige Kapazitäten für den Ernstfall erhalten lassen. Bei den »Health Security Dialogues« diskutierten Branchenvertreter und Politik über mögliche Lösungen.
AutorKontaktAlexandra Amanatidou
Datum 05.11.2026  14:20 Uhr

Prozesse intelligent organisieren

Eine allgemeine Liste für den Notfall gebe es nicht. »Es kommt auf den Krisenfall an, was für Produkte notwendig sind«, so Michael Hennrich. Die Politik sollte im Krisenfall wissen, wer die Kosten und die Produktion zum Beispiel für Medikamente übernimmt. Die Prozesse sollten laut Hennrich intelligent organisiert sein und Gremien sollten bereitstehen, die definieren können, was in dem Moment notwendig ist und was nicht.

Auch Martin Schelleis ist der Meinung, dass der Staat die Kosten für die Vorsorge aufbringen sollte. »Man muss Schwerpunkte setzen, man kann nicht auf alles vorbereitet sein«, sagte er und fügte hinzu: »Es ist ein politisches Risiko.« Er betonte, dass Krisenresilienz in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens verankert werden müsse und dass sich jeder individuell Gedanken machen solle. »Das läuft letztendlich auf das Individuum zurück.«

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