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Ärtzetipps
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Was Kinderaugen vor Kurzsichtigkeit schützt

Daddeln am Tablet oder Smartphone macht Kinder kurzsichtig? Die Zusammenhänge sind komplexer. Welche Tipps Ärzte für gesunde Kinderaugen geben – und was sich hinter der 20-20-20-Regel verbirgt.
AutorKontaktdpa
Datum 07.09.2026  08:00 Uhr

Drei Tipps für Eltern

  1. Dem Kind die 20-20-20-Regel beibringen: Sie sorgt dafür, dass die Augen beim Nahsehen regelmäßig zu einer Pause kommen. Konkret lautet der Tipp: etwa alle 20 Minuten für mindestens 20 Sekunden den Blick in die Ferne (20 Fuß = 6 Meter) schweifen lassen. Also zum Beispiel aus dem Fenster schauen.
  2. Ebenfalls wichtig: Bildschirmzeiten – und damit Nahsehen – nicht ausufern lassen.
  3. Den Nachwuchs zu ausreichend Zeit draußen motivieren.

»Kinder sollten möglichst mindestens zwei Stunden am Tag draußen verbringen«, empfiehlt Augenärztin Bettina Wabbels. Nicht nur der in die Ferne schweifende Blick tut den Augen dabei gut. Dazu kommen Effekte des Tageslichts – auch an bewölkten Tagen. Helles Licht fördert die Freisetzung von Dopamin in der Netzhaut, was das Längenwachstum des Augapfels ausbremst.

Auffälligkeiten abklären lassen

Kneift das Kind seine Augen immer wieder zusammen oder klagt über Kopfschmerzen, ist das ein guter Anlass, einen Augenarzttermin auszumachen. Mit einem Sehtest lässt sich rasch klären, ob eine Kurzsichtigkeit vorliegt.

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