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Welt-Nichtraucher-Tag
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Strukturiert weg von der Zigarette

Apotheken können Rauchern bei der Tabakentwöhnung helfen. Geplant ist dazu eine neue pharmazeutische Dienstleistung  – ein guter Ausblick zum Welt-Nichtraucher-Tag am 31. Mai.
AutorKontaktDaniela Hüttemann
Datum 30.05.2026  11:00 Uhr

Nikotin zählt zu den am stärksten abhängig machenden Substanzen und Tabakrauch schädigt den Körper auf vielfältige Weise – so weit, so bekannt. Trotzdem raucht etwa ein Fünftel der Erwachsenen in Deutschland. Das Aufhören fällt vielen schwer. Unterstützung gibt es bekanntlich jetzt schon aus und in der Apotheke mit Nikotinersatzpräparaten und einer entsprechenden Beratung.

Letztere soll im Zuge der Apothekenreform zu einer definierten pharmazeutischen Dienstleistung (pDL) werden. Das bedeutet auch, dass Versicherte einen Anspruch darauf bekommen und Krankenkassen und Apothekerverband über die genaue Ausgestaltung und  Honorierung dieser Dienstleistung verhandeln werden. Bis zum nächstjährigen Welt-Nichtraucher-Tag sollte alles geregelt sein.

Vorgesehen im ApoVWG-Entwurf ist eine »Beratung in Form einer Kurzintervention zur Prävention tabakassoziierter Erkrankungen«. In der Erläuterung dazu heißt es, es handle sich um eine strukturierte, zeitlich begrenzte Maßnahme, die darauf abzielt, Verhaltensänderungen herbeizuführen.

Um wie viel Zeit es genau geht, steht nicht im Gesetzentwurf. Ausgeführt wird nur eine »kurze, zielgerichtete Gesprächs- oder Beratungssitzung sowie erforderlichenfalls die Information über weiterführende Hilfsprogramme« mit Verweis auf die S3-Leitlinie Rauchen und Tabakabhängigkeit: Screening, Diagnostik und Behandlung. Dort wird eine Kurzberatung von Raucherinnen und Rauchern zum Erreichen des Rauchstopps mit Empfehlungsgrad A empfohlen, allerdings bislang nur »in der medizinischen, pflegerischen und psychosozialen Gesundheitsversorgung« und auch nicht näher definiert. 

Ziel soll sein, »das Bewusstsein für die negativen Auswirkungen des Tabakkonsums zu schärfen, die Motivation zum Aufhören zu stärken und konkrete Schritte zur Veränderung zu fördern, um das Risiko tabakassoziierter Erkrankungen zu reduzieren«. 

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