| Daniela Hüttemann |
| 15.06.2026 14:30 Uhr |
Nicht ganz einfach war die Festlegung, wer das stationäre Medikationsmanagement durchführen soll. Leider noch nicht selbstverständlich in allen Krankenhäusern: »Apotheker*innen sollen in das strukturierte Medikationsmanagement eingebunden werden, insbesondere bei der Durchführung von Medikationsanalysen und der Bewertung arzneimittelbezogener Probleme bei Patient*innen mit komplexer Medikation, therapiebedingten Anpassungen oder unklarer Arzneimitteltherapie.«
Diskussionen gab es, welche (Zusatz)Qualifikation vorliegen soll. Um die Qualität hochzuhalten, aber den Einstieg nicht zu hochschwellig zu legen, hat man sich auf folgende Formulierungen geeinigt:
»Wir wollten den Ist-Zustand abbilden, aber auch in die Zukunft schauen«, erklärten hierzu Patryk Mysior (Kliniken der Stadt Köln) und Caroline Maria Griesel (Uniklinikum der RWTH Aachen), die die Empfehlungen mit erarbeitet haben. Der Standard müsse schon jetzt praktikabel sein und soll zugleich zur kontinuierlichen Fort- und Weiterbildung anregen.