| Johanna Hauser |
| 17.04.2026 16:20 Uhr |
Primäre Endpunkte umfassten den systolischen und diastolischen Blutdruck sowie die Herzfrequenzvariabilität. Letztere misst die zeitlichen Abstände zwischen Herzschlägen in Millisekunden. Eine hohe Variabilität deutet auf eine gute Anpassungsfähigkeit des autonomen Nervensystems und hohe Fitness hin. Als sekundäre Endpunkte kamen die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2-Peak), LDL-Cholesterol, Nüchternblutglucose und Schlafqualität (Pittsburgh Sleep Quality Index, PSQI) hinzu. Alle Werte wurden zu Studienbeginn sowie innerhalb von drei Tagen nach Ende des 12-wöchigen Sportprogramms erhoben.
Alle Teilnehmer profitierten von den Einheiten – diejenigen, die im Einklang mit ihrer inneren Uhr trainierten, jedoch stärker. In der Chronotyp-Gruppe:
Alle Unterschiede waren statistisch signifikant. Zudem wurde das chronobasierte Training von den Teilnehmenden besser angenommen und eingehalten.
Obwohl die Studiendauer mit 12 Wochen relativ kurz war und intermediäre Chronotypen nicht einbezogen wurden, liefern die Ergebnisse klare Hinweise darauf, dass ein an die innere Uhr angepasstes Training zusätzliche Vorteile bringt. Die Autoren weisen darauf hin, dass chronotypbasierte Trainingsrezepte einen kosteneffizienten, personalisierten Ansatz zur Verbesserung der Herz-Kreislauf-Gesundheit bieten könnten.