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Psychopharmaka und Hitze
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So gehen Sie gut mit dem Risiko um

Einige Arzneimittel gegen Depressionen, Angststörung oder ADHS sind »hitzekritisch« – hohe Temperaturen können unerwünschte Folgen für Patienten haben. Das muss aber nicht sein.
AutorKontaktdpa
Datum 26.06.2026  17:30 Uhr
Nicht eigenständig absetzen, Hitzestress vermeiden, trinken

Nicht eigenständig absetzen, Hitzestress vermeiden, trinken

»Wichtig ist: Die Dosis nicht eigenständig verringern oder die Medikamente komplett absetzen. Bei Fragen hilft die Apotheke vor Ort kompetent weiter«, sagt Tiede und verspricht: »Auch während einer Hitzewelle ist es in der Apotheke angenehm kühl.«

Was hilft? 

  • Regelmäßig trinken – nicht erst, wenn der Durst groß ist. Die ABDA-Übersicht nennt als Orientierung zwei bis drei Liter über den Tag verteilt; wer Herz-Kreislauf- oder Nierenerkrankungen hat, sollte die passende Trinkmenge ärztlich klären.
  • Nicht unnötig in direkter Sonne und Hitze aufhalten.
  • Körperliche Belastung reduzieren.
  • Schatten und kühle Räume suchen.
  • Wege und Sport auf kühlere Tageszeiten legen.
  • Mit den Behandlern klären, ob eine Anpassung der Medikation oder der Dosis stattfinden sollte.

Ärztlichen Rat sollten Betroffene unbedingt einholen, wenn neue oder ungewöhnlich starke Nebenwirkungen auftreten – etwa Verwirrtheit, heiße trockene Haut, wenig oder dunkel gefärbter Urin, Muskelkrämpfe, Schwindel, Herzstolpern oder -rasen. Wer zum Bereitschaftsdienst oder in die Notaufnahme muss, sollte unbedingt angeben, welche Medikamente er nimmt – und dass Hitze und Flüssigkeitsverlust eine Rolle gespielt haben könnten.

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