| Cornelia Dölger |
| 20.04.2026 17:00 Uhr |
Warken habe ihren Kurs bestätigt und ihm versichert, dass sie am Koalitionsvertrag festhalte und die Apotheken stärken und stabilisieren wolle, berichtet Preis in dem Brief. Er fordert: »Die erneute und wiederholte Zusage muss nun endlich umgesetzt werden!« Das Fixum könne bekanntlich schnell und unkompliziert per Verordnung angehoben werden – dieser Schritt sei nicht abhängig von der Extraschleife, die die Verordnung, in der die Honorarfrage geregelt wird, derzeit in Brüssel dreht. Preis kündigte an: »Wir werden die Bundesregierung und Ministerin Nina Warken nun an ihren Worten messen.«
»Auf den letzten Metern« des Gesetzgebungsverfahrens sei es nun wichtig, »intensive, politische Gespräche mit allen drei Regierungsparteien zu führen«, appellierte der ABDA-Präsident. Die Apothekenteams sollten Politikerinnen und Politiker auf Landes- und Bundesebene kontaktieren und erläutern, »wie kritisch die Lage ist«. Hilfestellung könnten etwa Handzettel, Info-Blätter und weitere Materialien bieten, die online unter der Nulltarif-Kampagne zur Verfügung stünden. Die Apotheken müssten »ein starkes Signal an die Politik« aussenden, so Preis – so, wie sie es erst Ende März mit ihren Protesten und bundesweiten Schließungen getan hätten.