| Alexandra Amanatidou |
| 26.08.2026 15:20 Uhr |
Finanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD), Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) nach der Koalitionsklausur auf Schloss Neuhardenberg in Brandenburg. / © Imago/dts Nachrichtenagentur
Optimismus, Innovation und kollegiale Stimmung sollen laut Merz das »Deutschland von morgen« gestalten. »Innovation und Wettbewerb sind keine Begriffe für sich allein, sondern entscheidende Faktoren für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes«, so Merz. Gemeinsam mit seinen Koalitionspartnern von der SPD und der CSU will er »den Missmut abschütteln« und »für alle Wachstum und Perspektive ermöglichen«. Entschlossen, geschlossen und in guter Stimmung soll die Regierung nun sein.
Dabei soll auch KI eine zentrale Rolle spielen. Sie sei ein Katalysator für den Aufbruch des modernen Deutschlands. »Ob in der Industrie oder im Handwerk, im Mittelstand, in der Rüstung, in der Medizin, in der Pharmazie, in der Medizintechnik: Deutschland hat hier ungeahnte, große Chancen«, sagte Merz. Auch Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) ist nach eigenen Angaben der Meinung, dass das Land ohne KI sein industrielles Wachstum künftig nicht sichern könne. Deswegen solle Deutschland die KI »beherrschen«.
Zudem lobte Merz die Reformen seiner Partei. »Wir haben große Reformen angepackt, wir werden sie auch umsetzen und wir werden unser Land in eine gute Zukunft führen.« Der Kanzler betonte, dass die Wirtschaft wachse. »Wir haben drei Jahre der Rezession hinter uns, und trotz Kriegen und Handelskonflikten haben wir beeindruckende Zahlen von Gründungen.«
Deutschland solle wieder an die Spitze gebracht und unabhängiger sowie souveräner gemacht werden, bekräftigte Finanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) und plädierte für Zusammenhalt. »Wir haben alle Möglichkeiten und Chancen, die besten Lösungen auf den Weg zu bringen«, sagte er. Er bekräftigte auch, dass derzeit mehr Start-ups in Deutschland entstehen. »Das kann eine neue Gründerzeit werden«, so der Finanzminister. Das Investitionspaket über 500 Millionen Euro soll die »investitionsfeindliche Identität« der ehemaligen Regierungen ersetzen.