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Medikationsanalyse
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Mehr digitale Lösungen gefragt

Weite Bereiche des Apothekenalltags sind bereits digital. Wichtige Fortschritte werden noch für die Medikationsanalyse erwartet. Die elektronische Patientenakte wird hier wohl deutliche Fortschritte bringen.
AutorChristina Hohmann-Jeddi
Datum 31.05.2024  13:30 Uhr

KIM und TIM zur Kommunikation

Bei KIM (Kommunikation im Medizinwesen) handelt es sich um ein gesichertes E-Mail-Verfahren. Für Apotheken ist es seit April 2024 verpflichtend, bis 30. Juni müssen Offizinen eine entsprechende E-Mail-Adresse nachweisen können. »Insgesamt befindet sich das System noch im Roll-out«, sagte Seidling. Zusätzlich werden als niederschwellige Kommunikationssysteme zwischen verschiedenen Stakeholdern im Gesundheitswesen zum Verschicken von Kurznachrichten noch TIM (TI-Messenger) angeboten. Hier soll es mehrere Formate geben: Ein TIM zwischen den Heilberuflern, der offiziell zum April 2024 gestartet ist, soll ab 3. Juni in einer Erprobungsphase in Franken und Hamburg getestet werden. Ab 2025 soll der TI-Messenger zur Kommunikation mit den Versicherten starten.

Insgesamt werde sich der Versorgungsprozess verändern und noch digitaler werden, zeigte sich Seidling überzeugt. »Wir sind gefragt, hier mitzugestalten.« Zudem erhöhe die Digitalisierung auch die Vielfalt der Gesundheitsinformationen, deren Seriosität für Patienten schlecht einzuschätzen sei. So sei etwa Wikipedia als Informationsquelle vielen bekannter als von öffentlichen Geldern finanzierte Plattformen. Hier könne die Apothekerschaft aufklären und informieren.

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