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Wahlen Mecklenburg-Vorpommern
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Linke will Versandhandel von Medikamenten unterbinden

Kurz vor den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern hat die PZ ein Interview mit der Spitzenkandidatin der Linken, Simone Oldenburg, geführt. Die amtierende Stellvertreterin der Ministerpräsidentin und Bildungsministerin begrüßt, dass Apotheken mehr Angebote zur Prävention und Gesundheitsförderung machen können. Sie plädiert außerdem dafür, den Versandhandel für apothekenpflichtige Arzneimittel zu unterbinden oder zumindest zu begrenzen.
AutorKontaktAlexandra Amanatidou
Datum 18.09.2026  12:00 Uhr
Gesundheit: Das hat die Linke in Mecklenburg-Vorpommern vor

Gesundheit: Das hat die Linke in Mecklenburg-Vorpommern vor

»Eine hochwertige Versorgung ist nur möglich, wenn Gesundheit nicht als Ware betrachtet wird«, schreibt die Linke M-V in ihrem Wahlprogramm und fordert ein Gesundheitswesen, das »dem Profitprinzip entzogen wird«. Zudem will sie die Sozialpolitik »konsequent mit Gesundheits- und Infrastrukturpolitik« verknüpfen.

Die Partei will Anerkennungsverfahren für ausländische Fachkräfte im ärztlichen und nichtärztlichen Bereich beschleunigen und eine »Willkommenskultur« schaffen. Dennoch will sie Fachkräfte gewinnen, ohne selbst einen »Brain-Drain« zu verursachen. Der Begriff bezeichnet die Abwanderung von hochqualifizierten Fachkräften aus ihrer Heimat in andere Regionen oder Länder.

Regionale Gesundheitszentren und Hebammenzentren sollen gefördert werden, zudem soll die Telemedizin flächendeckend zum Einsatz kommen. Auf Bundesebene will sie sich für eine »solidarische Gesundheits- und Pflegeversicherung« einsetzen.

Sie fordert eine bessere Betreuung für Long-Covid- und ME/CFS-Betroffene und plant, Forschungsprojekte auf diesem Gebiet zu unterstützen. Außerdem will die Partei einen »flächendeckenden, bedarfsgerechten, kurzfristigeren und bürokratieärmeren« Zugang zu psychotherapeutischen Angeboten erreichen.

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