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Warken zu Sparplänen
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Kommission soll Anzahl der Kassen hinterfragen

Kurz vor dem angepeilten Kabinettsbeschluss sind zentrale Streitpunkte im GKV-Sparpaket noch nicht beigelegt. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) lässt offenbar erneut prüfen, welchen Sparbeitrag die Kassen selbst leisten können. Die Kommission soll noch einmal genauer hinschauen.
AutorKontaktPZ
Datum 27.04.2026  15:00 Uhr

Sinkende Beiträge möglich?

Auf die Frage, ob mit der Reform eher Be- oder Entlastungen für die Versicherten einhergingen, sagte Warken, die Reform bedeute, »dass wir in Zukunft stabile Beitragssätze haben, dass nicht jedes Jahr automatisch der Zusatzbeitrag steigt«. Dies stelle »insofern Entlastung bei den Zusatzbeiträgen und auch Planbarkeit für die Menschen, aber auch für die Unternehmen« dar.

Stabile Beiträge könne sie zwar nicht garantieren, aber dieses Ziel habe man klar im Auge. »Wenn wir das Paket so verabschieden, haben wir genug Geld, um die Beiträge auch stabil halten zu können.«

Sogar sinkende Beiträge seien unter dieser Prämisse denkbar, erklärt die Ministerin. »Auch das ist möglich, das legen die Kassen individuell fest« – vorausgesetzt, die Finanzlücke werde tatsächlich geschlossen, es ergebe sich noch ein Puffer und die Konjunktur spiele mit. »Dann wird es auch Kassen geben können, die Zusatzbeiträge senken.«

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