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Treffen im Mai
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G7-Gesundheitsminister wollen über Antibiotika-Resistenzen beraten

Unter der deutschen G7-Präsidentschaft will Bundesgesundheitsminister Professor Karl Lauterbach (SPD) Schwerpunkte in der Gesundheitspolitik setzen. Im Rahmen eines baldigen Treffens der G7-Gesundheitsministerinnen und -minister in Berlin steht unter anderem das Thema Antibiotika-Resistenzen auf der Agenda. Weltweit sterben jährlich etwa eine Million Menschen aufgrund von resistenten Erregern.
AutorKontaktCharlotte Kurz
Datum 12.04.2022  16:30 Uhr

Gesundheitliche Herausforderungen durch Klimawandel

Der dritte Punkt auf der Agenda der G7 legt den Fokus auf die gesundheitlichen Herausforderungen durch die Klimakrise. Durch wärmere Temperaturen breiten sich etwa tropische Krankheiten verstärkt aus, zum anderen steigt auch die Zahl der hitzebedingten Todesfälle. Jährlich sterben etwa fünf Millionen Menschen aufgrund von abnormen Temperaturen. Die Wissenschaft ist sich zudem einig, dass die Erderwärmung eine der größten Gesundheitsgefahren in der globalen öffentlichen Gesundheit (Public Health) darstellt. Und: Arzneimittelrückstände stellen ebenfalls ein großes gesundheitliches Risiko dar. So haben Forschende etwa bereits in rund 250 Flüssen weltweit Arzneimittelbelastungen gefunden, der Zusammenschluss europäischer Apotheker (PGEU) hat dieses Thema ebenfalls auf dem Schirm. Und: Der diesjährige Deutsche Apothekertag (DAT) wird unter dem Motto »Klimawandel, Pharmazie und Gesundheit« stattfinden. 

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