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Selbstmedikation
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Freie Nase trotz Erkältung

Ein Erkältungsschnupfen verschwindet in der Regel nach maximal zwei Wochen von selbst. Doch in der Zwischenzeit belastet er die Betroffenen teils erheblich. Was die Beschwerden lindert.
AutorKontaktMaria Pues
Datum 22.09.2026  18:00 Uhr

Schleimhäute feucht halten

Zur Nacht als Einreibung können topische Zubereitungen eingesetzt werden, etwa mit Kiefernnadelöl, Eukalyptusöl, Menthol oder Campher (etwa Transpulmin® oder Wick Vaporub). Die beiden Letztgenannten dürfen wegen des Risikos für Stimmritzenkrampf jedoch nicht bei Kindern unter zwei Jahren angewendet werden. Ein Salbenstrang kann außerdem in heißes Wasser gegeben und mittels Wasserdampf inhaliert werden.

Begleitend, aber auch vorbeugend kann Betroffenen geraten werden, auf eine ausreichende Befeuchtung der Schleimhäute zu achten. Dazu können Nasenspülungen mit isotonischen Sole- oder Meersalzlösungen zum Einsatz kommen. Sie entfernen außerdem Sekret aus Nase und Nebenhöhlen. Für unterwegs geeigneter sind befeuchtende Nasensprays (etwa Bepanthen® Meerwasser-Nasenspray, Emser® oder Mar® plus). Sollen Salzlösungen inhaliert werden, sind Wasserdampfinhalationen nicht geeignet. Hierfür gibt es inzwischen handliche Vernebler (etwa Emser®, Pari® compact oder Omron® microair). Wichtig: Ätherische Öle dürfen damit nicht inhaliert werden.

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