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Gefälschte Nachweise
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Digitale Impfzertifikate können gesperrt werden

Gefälschte digitale Covid-19-Impfzertifikate können laut Bundesgesundheitsministerium (BMG) gesperrt werden. Allerdings verrät das Ministerium aus Sicherheitsgründen nicht, wer dafür zuständig ist und wie die Sperrung veranlasst wird. Auch die Schweiz sperrt inzwischen erste digitale Zertifikate aus dem Ausland und damit auch aus Deutschland.
AutorKontaktCharlotte Kurz
Datum 02.11.2021  09:00 Uhr

Auch die Schweiz sperrt einzelne Zertifikate

Das Problem der gefälschten, digitalen Zertifikate ist mittlerweile auch im Ausland angekommen. Das Schweizer Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) hat am Freitag angekündigt, nun auch einzelne im Ausland und damit auch in Deutschland erstellte Impfzertifikate zu sperren. Die EU-weit gültigen Nachweise können dabei auch in der Schweizer »Covid Certificate«-App angezeigt werden, erklärte ein BIT-Sprecher auf Nachfrage der PZ. Konkret können die Nachweise in der Schweiz gesperrt werden, indem sie in eine Liste der widerrufenen Schweizer Zertifikate (zum Beispiel wegen einer nachträglichen Anpassung der Namen) aufgenommen werden. Bei den bislang gesperrten Covid-Zertifikaten handelt es sich dabei um einzelne, offensichtlich falsch erstellte Zertifikate, so das BIT. Darunter waren Fantasie-Namen wie »Spongebob Squarepants« oder »Joe Mama«  sowie die Eintragung des Namens »Adolf Hitler«, wie ein Beitrag der Webseite »Github« zeigt.

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