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Internationale Freinamen
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Der Name ist Programm

Eine schier unüberschaubare Zahl von Arzneistoffen ist in Deutschland auf dem Markt. Die Internationalen Freinamen (INN) sind ein probates Mittel, Arzneistoffe bestimmten Klassen zuzuordnen. Ermöglicht wird dies durch ein System markanter Kennsilben in den Namen. Ein Überblick über Präfixe, Infixe und Suffixe als informative Bestandteile von Arzneistoffnamen.
AutorKontaktFranz Bracher
AutorKontaktFerdinand Breu
AutorKontaktIsabel Hammerl
Datum 06.06.2021  08:00 Uhr

Suffixe ohne nennenswerte Aussagekraft

Eine Reihe von kurzen Endsilben deutet lediglich auf das Vorhandensein funktioneller Gruppen hin und gestattet keine Zuordnung zu einer bestimmten pharmakologischen Wirkstoffklasse. Hierzu gehören »ol« (Alkohol, Phenol), »amin« (Amin), »amid« (Carbonsäure-, Sulfonsäure-, Phosphorsäureamide) oder »in«, das in der Naturstoffchemie den Alkaloiden vorbehalten ist, zum Beispiel in Morphin und Reserpin. Hier sollte man sich vor Überinterpretationen hüten.

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