| Alexander Müller |
| 14.09.2026 11:22 Uhr |
Die Zahl der Beschäftigten in Apotheken ist im vergangenen Jahr auf 52.733 gefallen (2024: 53.235), mit einem Frauenanteil von 74,3 Prozent. Auch die Zahl der Inhaberinnen und Inhaber ist leicht gesunken, von 13.197 auf 12.802. Hier ist das Geschlechterverhältnis ausgeglichen. Der Rückgang spiegelt auch die weiter abnehmende Zahl der Apotheken auf aktuell 16.488 wider. Das Apothekensterben sei nicht verhindert worden, kritisierte Preis. Das werde die Versorgung vor Ort weiter ausdünnen.
Mehr als die Hälfte der Inhaber (57 Prozent) plant in den nächsten zwei bis drei Jahren keine Einstellungen – 82 Prozent allerdings auch keine Entlassungen. Auf der anderen Seite wollen 14,4 Prozent pharmazeutisches Personal abbauen und 7,6 Prozent nicht pharmazeutisches Personal. Vereinzelt sind auch Umwandlungen von Voll- in Teilzeitstellen geplant.
Gut ein Viertel der Befragten rechnet mit keinem Bewerber bei einer Stellenausschreibung für Approbierte, bei PTA sieht es kaum besser aus. Und mehr als jeder vierte Inhaber befürchtet, keinen Nachfolger zu finden.