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Apothekenklima-Index 2026
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Das Fixum schafft kaum gute Laune

Mit der Apothekenreform wurde das Honorar erhöht und neue Aufgaben eingeführt. Die Stimmung in den Apotheken bleibt aber skeptisch, wie die aktuellen Ergebnisse des Apothekenklima-Index 2026 zeigen, die im Vorfeld des Deutschen Apothekertags in München vorgestellt wurden.
AutorKontaktAlexander Müller
Datum 14.09.2026  11:22 Uhr

Schwierige Personallage

Die Zahl der Beschäftigten in Apotheken ist im vergangenen Jahr auf 52.733 gefallen (2024: 53.235), mit einem Frauenanteil von 74,3 Prozent. Auch die Zahl der Inhaberinnen und Inhaber ist leicht gesunken, von 13.197 auf 12.802. Hier ist das Geschlechterverhältnis ausgeglichen. Der Rückgang spiegelt auch die weiter abnehmende Zahl der Apotheken auf aktuell 16.488 wider. Das Apothekensterben sei nicht verhindert worden, kritisierte Preis. Das werde die Versorgung vor Ort weiter ausdünnen.

Mehr als die Hälfte der Inhaber (57 Prozent) plant in den nächsten zwei bis drei Jahren keine Einstellungen – 82 Prozent allerdings auch keine Entlassungen. Auf der anderen Seite wollen 14,4 Prozent pharmazeutisches Personal abbauen und 7,6 Prozent nicht pharmazeutisches Personal. Vereinzelt sind auch Umwandlungen von Voll- in Teilzeitstellen geplant.

Gut ein Viertel der Befragten rechnet mit keinem Bewerber bei einer Stellenausschreibung für Approbierte, bei PTA sieht es kaum besser aus. Und mehr als jeder vierte Inhaber befürchtet, keinen Nachfolger zu finden.

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