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Covid-19-Impfungen

BAK und BÄK einigen sich auf Impf-Schulung

Teile der Schulung im Selbststudium möglich

Teile der Schulung im Selbststudium möglich

Insgesamt soll die Schulung 12 Fortbildungsstunden mit jeweils 45 Minuten beinhalten. Dazu kommt eine Lernerfolgskontrolle, mit der etwa als Multiple-Choice-Test angeeignetes Wissen überprüft wird. Insgesamt müssen Apotheker, die sich bezüglich der Covid-19-Impfugen schulen lassen wollen, also neun Zeitstunden ableisten. Der Theorieteil umfasst dabei sechs Fortbildungsstunden, wobei zwei davon im Selbststudium absolviert werden können. Dazu kommen vier Praxis-Fortbildungsstunden unter ärztlicher Anleitung, in denen das Impfen an sich erlernt wird. Außerdem sind zwei praktische Fortbildungsstunden für Erste-Hilfe-Maßnahmen bei möglichen Impfreaktionen nötig. Wer die Qualifikation eines Ersthelfers hat, muss letzteren Teil nicht belegen. Nach der erfolgreichen Teilnahme der Fortbildung erhalten die geschulten Apotheker eine Bescheinigung. Die Präsenzveranstaltungen der Fortbildungen sollen auf maximal 25 teilnehmende Apothekerinnen und Apotheker pro Schulendem begrenzt werden.

Mit diesem Mustercurriculum sollen die 17 Landesapothekerkammern nun zügig Schulungen anbieten, um vielen Apothekern die Möglichkeiten zu geben, die Verabreichung der Covid-19-Impfungen zu erlernen. »Die theoretischen und praktischen Teile der Schulungen können schon in den nächsten Tagen starten. Die Apothekerkammern der Länder arbeiten bereits daran, schnell viele Berufsangehörige zu schulen. Mit den ersten Corona-Impfungen in Apotheken rechne ich im Februar«, kündigte Benkert an. Alle Pharmazeuten, die sich bereits bezüglich der Modellprojekte zum Grippeimpfen geschult haben, betreffen die Schulungen nicht. Sie dürfen ohne erneute Fortbildung ebenfalls gegen Covid-19 impfen. Hierzu sind bundesweit bereits rund 3000 Pharmazeuten befähigt.

Weiter erklärte Benkert, dass die Schulung der Apotheker die wichtigste Voraussetzung für die Impfungen in Apotheken sei. »Andere Aspekte müssen noch geklärt werden, zum Beispiel das Meldeverfahren für die Impfungen an das RKI und der Bezug der Impfstoffe, die in Apotheken verimpft werden können. Daran arbeiten wir mit Hochdruck.«

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