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Parkinson

Medikation vor OP abstimmen

03.08.2010
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PZ / Narkotika vertragen sich häufig nicht mit Parkinsonmedikamenten. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivtherapie hin.

 

Bei Operationen treten oft typische Parkinson-Symptome wie vermehrte Speichelbildung und Schluckprobleme auf. In Einzelfällen kann es zu lebensbedrohlicher Atemnot kommen, heißt es in einer Pressemitteilung. Daher muss der Anästhesist die Narkose sorgfältig auf die bestehende Medikation in Rücksprache mit dem Neurologen abstimmen. »Die Narkosemittel dürfen weder die Parkinson-Symptomatik verstärken noch die Wirkung der Parkinson-Medikamente beeinflussen«, sagt Dr. Ingrid Rundshagen, Oberärztin der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin der Berliner Charité. So könnten etwa hoch potente Opioide, die die Schmerzen während einer Operation ausschalten, die Muskulatur zusätzlich versteifen. Das erschwert den Patienten das Atmen und Abhusten. Zusätzliche Vorsicht sei bei jenen Patienten geboten, die Parkinsonmittel in kurzen Abständen nehmen. Denn deren Wirkung kann während der Narkose nachlassen. Die Präparate sollten bis kurz vor Einleitung der Narkose eingenommen werden. »Die Medikamente sollten möglichst während des gesamten Eingriffs wirken, um Komplikationen wie eine Brustkorbstarre mit Luftnot zu vermeiden«, erläutert Rundshagen. »Damit sich der Operationsbeginn nicht verschiebt, raten wir, Morbus-Parkinson-Patienten morgens als ­Erste zu operieren.« /

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