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Kassenärzte wollen mehr Geld

31.07.2007
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Kassenärzte wollen mehr Geld

PZ / Die Honorarreform soll nach den Vorstellungen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) nicht kostenneutral werden. Der neue KBV-Vorstand, Dr. Carl-Heinz Müller, hat die Krankenkassen aufgefordert, den Ärzten in den Verhandlungen entgegenzukommen. Wenn die Krankenkassen nicht mehr für die Ärzte bezahlen wollten, dann dürften sie sich nicht wundern, wenn immer mehr Mediziner auswanderten. Müller verwies darauf, dass im Jahr 1995 die Kassen noch 20 Prozent ihrer Gesamtausgaben für das vertragsärztliche Honorar eingesetzt hätten. Heute seien es lediglich noch 15,5 Prozent, obwohl es eine erhebliche Verlagerung von Leistungen aus der stationären in die ambulante ärztliche Versorgung gegeben habe.

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