Pharmazeutische Zeitung online

Kodex für mehr Transparenz beschlossen

26.07.2013
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Von Katja Egermeier / Einen Kodex, der Unternehmen dazu verpflichtet, Zuwendungen an Ärzte und andere Angehörige der Fachkreise offenzulegen, hat der Dachverband der europäischen Pharmaverbände sowie einzelner Pharma-Unternehmen (EFPIA) vergangene Woche in Berlin verabschiedet.

Zuwendungen im Sinne dieses Transparenzkodexes sollen laut Pressemitteilung des Verbands der forschenden Pharmaunternehmen (VFA) sein: Dienstleistungs- und Beratungshonorare, Spenden, Zuwendungen im Zusammenhang mit Fortbildungsveranstaltungen und solche aus Forschung und Entwicklung. Ziel sei es, die Informationen für jedermann auf einer Website zugänglich und dadurch die Kooperation von Industrie und Ärzten transparent zu machen, so die VFA.

 

Zur Bekämpfung der Korruption im Gesundheitswesen plant auch Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) eine Neuregelung im Sozialgesetzbuch V. Der Entwurf, der auch Apotheker betreffen könnte, soll in dieser Woche im Bundestag beschlossen werden. Der Bundesrat zeigte sich mit diesem Entwurf jedoch nicht zufrieden. Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern hatten daher einen eigenen Gesetzentwurf in die Länderkammer eingebracht, der allerdings eine Neuregelung im Strafgesetzbuch vorsieht. /

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