Pharmazeutische Zeitung online
Pharmacon Meran

Studierende mit von der Partie

21.06.2010  13:27 Uhr

Von Malte Uhlendorf / Zum zweiten Mal bot sich uns Frankfurter Pharmaziestudenten des 7. und 8. Semesters die Chance, an einem Pharmacon-Kongress in Meran teilzunehmen. 50 Studierende machten sich auf den Weg, um Bekanntes aufzufrischen, Neues zu lernen und nebenbei den Frühling am Fuße der Südtiroler Alpen zu erleben.

Sind wir in den vergangen Semestern zu den Menschen geworden, die sich bald Apotheker nennen dürfen, oder wissen wir in Wahrheit gar nichts und hatten nur Glück, dass es noch niemandem auffiel? Diese Frage ging sicherlich nicht wenigen durch den Kopf, als es für das Abschlusssemester der Frankfurter Pharmazie zum zweiten Mal nach Meran zum Pharmacon-Kongress ging. Wenn man Professor Dr. Theo Dingermann nach der Antwort fragen würde, würde er sicherlich etwas wie, »sie wissen gar nicht, was sie alles wissen«, sagen. Er und unser Uni-Vizepräsident Professor Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz sind es auch, denen wieder einmal der Dank gebührt, dass abermals so eine außerplanmäßige Aktivität auf dem Stundenplan zu finden ist. Wegen ihres Einsatzes und besonders dem ihrer Mitarbeiter, konnten wir vier Tage lang qualitativ hochwertige Vorträge zum Thema Autoimmunerkrankungen und Schmerz hören. Nicht zu vergessen, dass wir jetzt alle wissen, dass T(reg)-Zellen grün sind, wie Professor Dr. Angelika Vollmar bei ihrer Auftaktvorlesung bildhaft erläuterte. Die Stunden zwischen und nach den Seminaren boten uns ausreichende Gelegenheit, sowohl Altstadt als auch botanischen Garten zu erkunden.

Im Sommer steht das zweite Staatsexamen an, und um auf oben genannte Frage wieder zurückzukommen: Wir haben in Meran den Durchblick behalten, konnten sogar selber mit Fragen an der Diskussion teilnehmen. Wahrscheinlich hat Professor Dingermann recht. Meran hat aber auch gezeigt, warum wir gerne in Frankfurt studiert haben. Denn zu einem gelungenen Studium gehört mehr, als nur daheim die Hörsaalbank zu drücken.

 

An dieser Stelle wollen wir uns bei der Bundesapothekerkammer und der Werbe- und Vertriebsgesellschaft für die Reduzierung der Tagungspreise und bei der Universität Frankfurt für die Übernahme der Fahrtkosten bedanken. Tatsächlich haben gerade diese beiden Initiativen unsere Studienfahrt erst wirklich möglich gemacht. Ein Dankeschön auch für die Einladungen zum Essen durch den DAV, Dr. Dieter Steinbach und Rüdiger Kaul. / 

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