| Daniela Hüttemann |
| 16.06.2026 12:00 Uhr |
Produziert werden unter anderem Parenteralia, zum Beispiel Antidote für den Fall eines CBRN-Szenarios. Das Kürzel steht für chemische, biologische, radiologische und nukleare Kampfstoffe. Ein klassisches Beispiel als Gegenmittel bei einer Nervenkampfstoffvergiftung ist Atropinsulfat; es seien jedoch noch mehr Antidote in der Entwicklung.
Die Bundeswehr entwickle derzeit auch einen neuen Autoinjektortypen, den Soldatinnen und Soldaten im Feld in ihrer Uniform mitführen sollen. Das neue Modell soll deutlich größer als bislang verfügbare Autoinjektoren sein, circa 15 Zentimeter lang und zwei bis drei Zentimeter dick.
Die Größenzunahme sei jedoch kein Nachteil: Die Uniform habe viele Taschen, um Ausrüstung körpernah zu verstauen. Im Verletzungsfall, womöglich unter Schock und mit kalten, zittrigen Händen, könnte es mitunter schwer sein, die bisherigen Modelle zu finden und korrekt zu bedienen.