Pharma Deutschland zufolge stellen diese Entwicklungen ein strategisches Risiko für die Arzneimittelversorgung dar. Eine resilientere Gesundheitsversorgung erfordere gezielte politische Weichenstellungen, so der Verband in einem Statement. Demnach dürften Produktionskapazitäten in Deutschland nicht geschwächt, sondern müssten konsequent gestärkt und ausgebaut werden. Gleiches gelte für den Forschungs- und Innovationsstandort.
Vor diesem Hintergrund sei der von der Bundesregierung initiierte Pharma- und Medizintechnikdialog ein zentraler Hebel. Entscheidend sei jedoch, dass dieser Dialog konsequent genutzt werde, um industrie- und versorgungspolitisch tragfähige Strategien zu entwickeln.
Abschließend unterstrich Pharma Deutschland die Bedeutung einer engen Einbindung der Mitglieder des Gesundheitsausschusses in den laufenden Pharmadialog. Nur im engen Schulterschluss zwischen Politik und Industrie könne es gelingen, Versorgungssicherheit, Innovationskraft und wirtschaftliche Stabilität langfristig zu sichern, so der Verband.