| Cornelia Dölger |
| 20.04.2026 15:58 Uhr |
In seiner ausführlichen Stellungnahme begrüßt der GKV-Spitzenverband (GKV-SV), dass der Apothekenabschlag erhöht werden soll. Die Maßnahme führe bei rund 650 Millionen Packungen, die zu Lasten der GKV abgegeben werden, zu Einsparungen von 195 Millionen Euro pro Jahr.
Sparpotenzial sieht der Kassenverband auch bei der Vergütung für die Erstbefüllung der elektronischen Patientenakte (ePA). Die BMG-Sparpläne sehen vor, dass die extrabudgetären Vergütung für die Erstbefüllung und Aktualisierung der ePA ersatzlos gestrichen wird. Dies solle auch für Apotheken gelten, meint der Kassenverband. »Die Forderung der Apotheken nach einer zusätzlichen Vergütung ist angesichts der knappen Finanzreserven der GKV nicht vertretbar.« Der nötige Dokumentationsaufwand sollte im Packungsfixum »als verpflichtende Leistung inkludiert und damit abgegolten sein«.