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Kontingentierungen
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Ärger über Bestelldeckel trübt Rekorde bei Impfungen

Um die vierte Welle der Coronavirus-Pandemie zu brechen, braucht es jetzt offenbar Impf-Rekorde – und die können pharmazeutischer Großhandel sowie Ärzte nun liefern. Demnach wurden noch nie so viele Impfdosen ausgeliefert wie in der vergangenen Woche, auch die Zahl der Impfungen in Arztpraxen liegt auf einem Spitzenniveau. Gleichzeitig sorgen die Bestellobergrenzen für Ärger.
AutorKontaktCornelia Dölger
Datum 30.11.2021  11:30 Uhr

Impfzahlen wie zu Spitzenzeiten im Sommer

Auch in Arztpraxen kommt es beim Impfstoff immer wieder zu Engpässen; viele erhalten deutlich weniger Vakzine, als sie bestellen. Dessen ungeachtet, meldet das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (ZI) für die vergangene Woche Impfzahlen auf Rekordniveau. Demnach war KW47 mit 3.161.348 Corona-Impfungen »die zweitbeste Impfwoche aller Zeiten in den Arztpraxen«, wie das ZI mitteilte. Noch stärker war demnach nur KW 23 mit 3.381.058 Schutzimpfungen. Damit sei das Niveau der Spitzenzeiten im Sommer wieder erreicht, heißt es. Ein Schwerpunkt liege nach wie vor auf den Booster-Impfungen; sie machten etwa 80 Prozent aller Covid-19-Impfungen aus. Seit Anfang November sei aber auch ein Anstieg bei den Erstimpfungen zu erkennen, erklärte das ZI (siehe Grafik unten).

Der ZI-Vorstandsvorsitzende Dominik von Stillfried forderte: »Das Gebot der Stunde ist jetzt, dass der Impfstoffnachschub in die Praxen ungehindert fließen kann. Nicht kleckern, sondern klotzen, muss jetzt das Motto sein!« Insgesamt habe sich das Impftempo bei den Drittimpfungen deutlich beschleunigt. Wenn die Ärzte »in diesem Tempo weitermachen«, könnten bis Weihnachten 22 Millionen Menschen eine Corona-Auffrischungsimpfung erhalten haben, so von Stillfried. Um den Andrang in Arztpraxen und Impfzentren zu stemmen, wird derzeit darüber diskutiert, mehr Helfer in die Impfkampagne mit einzubeziehen; auch Apotheken werden für Booster-Impfungen immer öfter ins Spiel gebracht.

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