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Grippe: 42.000 Neuerkrankungen in einer Woche

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Die Grippe hat Deutschland weiter fest im Griff. In der neunten Kalenderwoche wurden 42.406 laborbestätigte Influenza-Infektionen gemeldet, teilte die Arbeitsgemeinschaft Influenza mit. Damit blieben die Werte in allen Regionen stark erhöht. In der Woche davor waren rund 38.700 Grippefälle registriert worden. Insgesamt sind damit in dieser Saison bereits 165.489 Menschen nachweislich an Influenza-Viren erkrankt. Bei rund 27.000 von ihnen verlief die Erkrankung so schwer, dass sie ins Krankenhaus kamen. 358 Patienten starben im Zusammenhang mit einer Grippe-Infektion, die große Mehrzahl von ihnen (84 Prozent) war älter als 60 Jahre.

In der vergangenen Saison startete die Grippewelle in der Kalenderwoche 51 und lief bis Mitte März. Insgesamt wurden in der Saison 2016/2017 114.000 laborbestätigte Influenza-Fälle mit rund 26.000 Krankenhauseinweisungen registriert. Damit fällt die Grippewelle dieses Jahr deutlich stärker aus.

 

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08.03.2018 l PZ/dpa

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