»Bei niedrigen Temperaturen zwischen minus 5 und plus 10 Grad haben wir eine deutlich erhöhte Feinstaubbelastung festgestellt«, sagt Altmann. Das könne zu großen Teilen durch verstärktes Heizen zustande gekommen sein. »Aus anderen Untersuchungen ist zudem bekannt, dass vor allem anhaltender Regen die Feinstaubbelastung deutlich senkt.«
Erhöhte Werte kann es laut dem UBA auch geben, wenn Feinstaub zum Beispiel aus der Sahara oder von Waldbränden nach Deutschland transportiert wird. Auch meteorologische Bedingungen wie winterliche Inversionswetterlagen könnten zu einer Anreicherung von Feinstaub in unteren Luftschichten führen.
Die Feinstaubkonzentration in der Luft wird laut dem Umweltbundesamt an rund 450 Messstationen in Deutschland gemessen. Die Daten findet man zum Beispiel bei den zuständigen Landesbehörden. Das UBA bietet auch eine App »Luftqualität«, mit aktuellen Tageswerten und Warnmeldungen. Aus dem Karlsruher Projekt ist bislang keine allgemein verfügbare App geworden.
Wie wird man den Feinstaub wieder los? Feinstaub lässt sich nur teilweise abhusten, wie KIT-Forscher Altmann sagt. »Insbesondere die kleinsten Partikel dringen tief in die Lunge ein und verbleiben dort länger.« Der Körper könne sie aber zu einem gewissen Teil abbauen.
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