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Masterarbeit zu AMTS
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Wie etabliert ist die Medikationsanalyse im Heim?

Seit dem Wintersemester 2022/23 bieten die Universitäten Bonn, Heidelberg und Tübingen gemeinsam den berufsbegleitenden, interprofessionellen Masterstudiengang AMTS an. Im vierten Semester verfassen die Studierenden eine Masterarbeit zu einer AMTS-spezifischen Fragestellung. Apothekerin Minna Ong hat die erweiterte Medikationsberatung in Pflegeeinrichtungen unter die Lupe genommen.
AutorKontaktPZ
Datum 14.08.2026  08:00 Uhr

Fazit

Die Ergebnisse zeigten, dass bei den Ärzten und Bewohnern mehr Barrieren als Förderfaktoren bei der Implementierung der Medikationsanalyse vorhanden sind. Auch wenn die Ergebnisse darauf hindeuten, dass bei den Pflegekräften mehr Förderfaktoren als Barrieren vorhanden sind, ist zu berücksichtigen, dass von den Pflegekräften keine Angaben zu möglichen Barrieren gemacht wurden.

Bei der Apothekerschaft und den Angehörigen hingegen schien es mehr Förderfaktoren als Barrieren zu geben. Hieran könnte man anknüpfen und die Angehörigen mehr in den Prozess miteinbeziehen, schlussfolgert Ong.

Externe Barrieren wie Zeit- und Personalmangel können Apotheker in der Regel nicht auf individueller Ebene überwinden. Die Beseitigung erfordert vielmehr die Unterstützung übergeordneter Institutionen, die beispielsweise die strukturellen Rahmenbedingungen der beteiligten Berufsgruppen verbessern und die pharmazeutischen Dienstleistungen mit all ihren Vorteilen bundesweit kommunizieren.

Wichtigste Erkenntnisse für die Praxis

  • Die erweiterte Medikationsberatung sollte in der Bevölkerung bekannter werden.
  • Wenn eine erweiterte Medikationsberatung in Pflegeeinrichtungen einen nachgewiesenen Nutzen hat und diese Tatsache bekannt wäre, würde dies die Etablierung positiv fördern.
  • Fehlende Ressourcen wie Zeit- und Personalmangel erschweren eine erfolgreiche Etablierung.
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