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Masterarbeit zu AMTS
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Interprofessionelle Zusammenarbeit verbessern – aber wie?

Seit dem Wintersemester 2022/23 bieten die Universitäten Bonn, Heidelberg und Tübingen gemeinsam den berufsbegleitenden, interprofessionellen Masterstudiengang AMTS an. Im vierten Semester verfassen die Studierenden eine Masterarbeit zu einer AMTS-spezifischen Fragestellung. Die PZ stellt ausgewählte Arbeiten in einer Miniserie vor. Apothekerin Luisa Dullin untersuchte die Zusammenarbeit zwischen Hausärzten und Apothekern.
AutorKontaktPZ
Datum 04.08.2026  08:00 Uhr
Interprofessionelle Zusammenarbeit verbessern – aber wie?

In ihrer Masterarbeit untersuchte Luisa Dullin, Rats-Apotheke in Osterode, auf welchem Stand sich die Zusammenarbeit zwischen den Berufsgruppen der Hausärzte und Apotheker befindet und durch welche Faktoren sie maßgeblich beeinflusst wird.

Ziel war es, Barrieren und Förderfaktoren im Versorgungsalltag zu identifizieren. Als Basis diente die Analyse des Ist-Zustands mithilfe eines standardisierten australischen Fragebogens. Befragt wurden Hausärztinnen und Hausärzte sowie Apothekerinnen und Apotheker innerhalb desselben Versorgungsnetzwerks. Nachdem sie die Befragung ausgewertet hatte, diskutierte Dullin die Ergebnisse in vier Interviews mit einem Teil der Studienkohorte.

Die wichtigsten Ergebnisse

Der Fragebogen ATCI-GP/P (Attitudes Toward Collaboration Instrument for general practitioners and pharmacists) wurde für die Befragung von Hausärzten und Apothekern entwickelt. Er beinhaltet 15 Aussagen, um die jeweilige Einstellung zur Zusammenarbeit zu bewerten. Anhand einer mehrstufigen Skala kann die Zustimmung zu Aussagen von »stimme zu« bis »stimme nicht zu« ausgedrückt werden. In einem zweiten Teil des Fragebogens werden die Häufigkeit der Zusammenarbeit und allgemeine Sachverhalte berücksichtigt.

Sowohl die Befragung als auch die anschließenden Interviews lieferten einen überwiegend positiven Blick auf die Thematik. Darüber hinaus zeigte sich aber deutlich: Die Unterschiede zwischen den beiden Berufsgruppen sind groß. Insbesondere im Hinblick auf gegenseitige Erreichbarkeit und Kommunikation fielen die Antworten gemischt aus. So äußerten ausschließlich Apotheker Probleme bei der Klärung von Anliegen, während die Hausärzte ihre eigene Erreichbarkeit fast durchweg positiv einschätzten.

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