| Cornelia Dölger |
| 21.07.2026 12:05 Uhr |
Als Vorsitzende der Frauen Union spielt Warken beim Thema Leihmutterschaft eine Rolle; die Vereinigung sprach sich beim Bundesparteitag der CDU im Februar dafür aus, das vollständige Verbot von Leihmutterschaft in Deutschland beizubehalten. In dem Antrag zum »Verbot altruistischer Leihmutterschaft in Deutschland« heißt es, die CDU solle ihre Forderung bekräftigen, Leihmutterschaft »auch in altruistischen Modellen« weiterhin zu verbieten.
Leihmutterschaft solle »uneingeschränkt verboten« bleiben, denn sie sei »mit erheblichen ethischen, rechtlichen und praktischen Bedenken verbunden«, heißt es in dem Antrag. Es bestehe ein hohes Risiko für Ausbeutung, Umgehung und Missbrauch. »Lifestyle-Tendenzen wie in den USA sollte es in Deutschland nicht geben.«
Jens Spahn und sein Mann hatten vergangene Woche bekannt gegeben, dass sie Eltern eines Sohnes geworden sind, der durch Leihmutterschaft in den USA zur Welt gekommen ist. Spahn hatte sich zuvor mehrmals öffentlich gegen eine Legalisierung der Leihmutterschaft in Deutschland ausgesprochen.
Alle vier Jahre wird in Deutschland ein neuer Bundestag gewählt. Wir berichten mit Blick auf die Gesundheitspolitik und die Auswirkungen für die Apotheken.