Manch ein Patient entscheidet sich auch für spezielle Westen oder Rucksäcke, die die Rückenlage verhindern sollen. Schlafmediziner Schöbel gibt jedoch zu bedenken: »Längerfristig halten das nur wenige Patienten aus.« Zudem gibt es Schlafpositionstrainer. Sie werden an Brustkorb oder Rücken befestigt und geben ein sanftes Signal, wenn man sich in die Rückenlage bewegt.
Auch Lebensstilveränderungen können einen Effekt zeigen. Den größten hat die Reduktion von Übergewicht. Auch der Verzicht auf Alkohol am Abend kann die Schlafapnoe mildern.
»Wird eine Schlafapnoe effektiv therapiert, hat das auch einen Benefit für die Partnerschaft«, sagt Christoph Schöbel.
Triché hört von ihren Patienten häufig, dass sie bis zur Therapie getrennt von Partnerin oder Partner geschlafen haben. Der Expertin zufolge steigt mit fortschreitender Therapie häufig auch die möglicherweise zurückgegangene Unternehmungslust der Apnoe-Patienten.