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E-Rezept
Web-App des DAV im Fokus

Die App ist derzeit im Testlauf

Für Apotheken besteht nach Friedrichs Angaben die Möglichkeit, innerhalb der App Informationen zu ihrem Unternehmen zu hinterlegen, etwa Öffnungszeiten oder einen Hinweis auf besondere Spezialisierung wie beispielsweise Beratungsangebote in bestimmten Sprachen. Die Apothekensuche beinhaltet für den Patienten den Service, sich im Vorfeld über die Anbindung der Apotheke an öffentliche Verkehrsmittel zu informieren.

Derzeit kommt die DAV-Web-App im Rahmen des Pilotprojekts Zukunftsregion Digitale Gesundheit (ZDG) zum Einsatz. Wie der DAV vergangenen Freitag mitteilte, startet das vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) geförderte Projekt jetzt in die zweite Phase. Ende 2019 waren zunächst 30 Apotheken, 10 Ärzte und eine Kasse in Berlin daran beteiligt, die gemeinsam rund 100 E-Rezepte verarbeiteten. Ab Juli soll das ZDG-Projekt nun nach Brandenburg ausgeweitet werden. Mitwirken sollen demnach dann jeweils 100 Ärzte und Apotheken sowie mehrere Krankenkassen.

Ursprünglich hatten die Apotheken gehofft, mit der App einen einheitlichen bundesweiten Standard etablieren zu können. Aber Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte andere Pläne und die Gematik mit der Entwicklung einer zentralen App beauftragt. Die Entscheidung begründete das Ministerium Anfang des Jahres damit, dass die Gesellschaft frei von Verbandsinteressen agiert, weil sie eine halbstaatliche Instanz ist. Mit 51 Prozent hält das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) nämlich die Hauptanteile an der Gematik. 

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