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Vaginalmykosen
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Was bringen Probiotika bei Scheidenpilz?

In der neuesten Ausgabe des monatlichen Evi-News-Newsletters stehen Probiotika bei vulvovaginaler Candidose im Fokus. Vor allem als Add-on zu einer antimykotischen Therapie könnten sie demnach von Nutzen sein.
AutorKontaktCarolin Lang
Datum 09.09.2026  18:00 Uhr
Begrenzte Aussagekraft für die Selbstmedikation

Begrenzte Aussagekraft für die Selbstmedikation

Das Evi-News-Team schätzt die Evidenz insgesamt als niedrig ein und weist darauf hin, dass ein Großteil der betrachteten Antimykotika in Deutschland verschreibungspflichtig ist, weshalb die Aussagekraft in Bezug auf den direkten Vergleich für die Anwendbarkeit in der Selbstmedikation gering sei. Aufgrund der hohen Heterogenität könnten zudem keine Empfehlungen zu einzelnen Stämmen oder Dosierungen und Therapieschemata gegeben werden.

Die aktuelle Leitlinie stufe die Evidenz von Probiotika zur Prophylaxe einer vulvovaginalen Candidose als gering ein; für den therapeutischen Einsatz werde keine Aussage getroffen. »Da die Leitlinie jedoch älter als fünf Jahre ist und sie sich seit August 2025 in Überarbeitung befindet, bleiben Einschätzungen einer neuen Leitlinie abzuwarten«, so das Evi-News-Team.

»Dennoch kann eine Empfehlung zur Anwendung von Probiotika als Unterstützung einer antimykotischen Therapie gegeben werden und auch im Vergleich zu Placebo scheint die Therapie mit Probiotika von Vorteil zu sein«, so das Fazit.

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