| Christina Hohmann-Jeddi |
| 03.03.2026 12:00 Uhr |
Zur Verbesserung der Emotionsregulation stehen verschiedene wissenschaftlich fundierte psychotherapeutische Konzepte zur Verfügung. Diese versuchen insgesamt, das Verständnis eigener und fremder innerer Zustände zu verbessern und gesunde Strategien zum Umgang mit ihnen zu vermitteln. Hilfe bieten etwa Achtsamkeitsübungen, Atemtechniken, Tagebücher und Sport. Ein spezieller Therapieansatz ist zum Beispiel das »Training emotionaler Kompetenzen«, ein Intensivprogramm, in dem einerseits Wissen über Entstehung und Funktionen von Emotionen vermittelt und andererseits Muskel- und Atementspannung, bewertungsfreie Wahrnehmung, Akzeptanz und Toleranz sowie Analyse und Regulation von Emotionen gelehrt wird.
Auch für psychisch Gesunde kann es hilfreich sein, an den eigenen Strategien zur Emotionsregulation zu arbeiten und die eigenen Trigger zu identifizieren, um im Alltag gelassener zu bleiben.