»Es ist weder eine Schwäche noch Unprofessionalität, wenn jemand sagt, dass er zu stark belastet mit der Arbeit ist und damit nicht klarkommt, sondern eine normale Reaktion«, so Gregersen. Je früher Betroffene auf professionelle Hilfe setzten, desto besser. Anlaufstelle für BGW-Versicherte kann die telefonische Krisenberatung der BGW sein.
Andere Beschäftigte haben etwa die Option, Angebote des betrieblichen Gesundheitsmanagements ihres Unternehmens zu nutzen. »Auch die Betriebsärztin oder der Hausarzt können Betroffenen einen Weg weisen«, so Wendsche. Eine Lösung kann unter anderem eine kognitive Verhaltenstherapie sein, bei der Teilnehmende lernen, wie sie sich von emotional belastenden Momenten im Job mental abgrenzen.