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Reformfahrplan
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Warkens Optionen für Abschlag und Honorar

Beim GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz soll nun alles ganz schnell gehen, der Zeitplan steht. Die Apotheken sollen über einen höheren Kassenabschlag belastet werden. Entscheidend ist, wie das mit dem höheren Fixum synchronisiert wird. Ministerin Warken hat verschiedene Optionen.
AutorAlexander Müller
Datum 17.04.2026  10:52 Uhr

Option 2: Eigene Verordnung

Warkens zweite Option: Die Erhöhung des Fixums könnte über eine eigene Verordnung geregelt werden, in Einvernehmen mit dem Bundeswirtschaftsministerium (BMWi). Das ließe sich sogar noch schneller umsetzen.

Die ABDA wird im Stellungnahmeverfahren zum Spargesetz mit ziemlicher Sicherheit gegen die Erhöhung des Zwangsrabatts argumentieren – oder zumindest dafür kämpfen, dass die Belastung erst zum Jahreswechsel in Kraft tritt. Für die Apotheken wäre der Sparbeitrag etwas besser zu verkraften, wenn immerhin vorher und möglichst zeitnah die Erhöhung des Fixums in der AMPreisV verankert würde.

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