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Mehrwert
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Versorgungspfad schafft Vertrauen

Verloren im Dickicht der Gesundheitsprodukte? Wie die Apotheke mit fachlich begründeten Empfehlungen und transparenten Leistungen punkten kann, berichtet die Apothekerin Nadine Freialdenhoven auf der Expopharm.
AutorKontaktJennifer Evans
Datum 17.09.2026  12:30 Uhr

Die Apotheke kann für viele Menschen ein Orientierungspunkt sein. Am Beispiel von Frau Berger erläuterte die Apothekerin und Expertin für Präventionsmedizin Nadine Freialdenhoven, wie Geschäftsmodelle jenseits von Erstattung und Abgabe aussehen können.

Während die fiktive Patientin Frau Berger bislang unkoordiniert Darmprodukte kaufte und sich im Dschungel widersprüchlicher Empfehlungen verlor, kann eine Apotheke ihr Orientierung bieten. Aus dieser Chance entstehen laut Freialdenhoven vier strategische Entscheidungen: Die Apotheke verkauft einen Versorgungspfad statt Einzelprodukten, arbeitet mit verbindlichen Prozessen, trennt Labor- und Beratungskosten transparent und koppelt Produktempfehlungen nur fachlich begründet an Testergebnisse.

Emotionaler Nutzen

Auf dieser Grundlage entsteht der Apothekerin zufolge ein tragfähiges Geschäftsmodell, das Menschen anspricht, die eine solide Richtschnur suchen und sich ernst genommen fühlen wollen. Das Versprechen der Offizin lautet: Sicherheit, Struktur und nachvollziehbare Empfehlungen, basierend auf Testinterpretation, Beratung und Monitoring. Die kontinuierliche Begleitung stärke außerdem die Apotheken-Patienten-Beziehung, so die Apothekerin. Und für Frau Berger bedeutet das, dass sie nach dem Testkit keine Produktvielfalt, sondern einen verständlichen, fachlich begründeten Plan erhält.

Das Grid-Modell, das Sach- und Beziehungsorientierung vereint, zeigt, wie aus Produkten, Dienstleistungen und Interaktionen am Ende Vertrauen – und damit echter Mehrwert – entsteht. Die Apotheke schafft also einen emotionalen Nutzen für die Patientin, der weit über das Testkit hinausgeht.

Frau Berger wird in ihr Krankheitsgeschehen einbezogen und erlebt, dass ihre Beschwerden ernst genommen werden. Während ein Testkit austauschbar sei, seien klare Ansagen, persönliche Begleitung und fachliche Orientierung nicht ersetzbar, so die Präventionsexpertin.

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