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Vertrauen und Nähe
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TikTok-Ärzte steigern Adhärenz der Gen Z

Viele junge Erwachsene vertrauen TikTok-Medizinern mehr als ihren eigenen Ärzten. Auch deren Empfehlungen setzen sie laut einer Studie häufiger um. Oft reichen schon Laborkittel und Stethoskop, damit die Influencer glaubwürdig erscheinen. Und selbst Produktwerbung schadet ihrem Image kaum.
AutorKontaktJennifer Evans
Datum 22.10.2026  07:00 Uhr

Aufklärung wird geschätzt

Die Teilnehmenden empfinden TikTok-Ärzte laut der Studie als kompetente Experten, die sich trotz ihres stressigen Lebens Zeit für Aufklärung nehmen, obwohl sie es nicht müssten – im Gegensatz zu den eigenen Fach- und Hausärzten, die sie als schlecht erreichbar und wenig an Prävention interessiert beschreiben. Zudem bemängelten die Befragten, dass die Fachkräfte vor Ort Informationen nur schwer verständlich vermitteln.

Das Autorenteam sieht darin die wachsende Bedeutung sozialer Medien für Gesundheitsinformationen und will medizinische Fachkräfte ermuntern, selbst in den sozialen Medien etwas aufzubauen. Derzeit seien nur 17 Prozent der Influencer auf Online-Plattformen tatsächlich Ärzte, Zahnärzte oder Pflegekräfte. Zugleich plädieren die Forschenden dafür, Gesundheitskompetenz zu stärken und Nutzende stärker dafür zu sensibilisieren, Qualifikationen und kommerzielle Interessen zu hinterfragen.

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