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Organspende
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Tattoo-Aktion im Bundestag

Die Linke hat eine Tattoo-Aktion im Bundestag organisiert. Dabei konnte der Organspendeausweis »Opt Ink« tätowiert werden. Mit dem Tattoo wird die Zustimmung zur Organspende ausgedrückt. Andere Parteien loben die Aktion.
AutorKontaktAlexandra Amanatidou
Datum 17.06.2026  15:30 Uhr
Zustimmung über Parteigrenzen hinweg

Zustimmung über Parteigrenzen hinweg

Andere Parteien loben die Initiative: »Die Aktion der Linken lenkt Aufmerksamkeit auf ein bedeutsames Thema, das potenziell jeden von uns betreffen kann«, sagte Maria-Lena Weiss, CDU-Abgeordnete und Mitglied des Gesundheitsausschusses, und fügt hinzu: »Sich für ein solches Statement tätowieren zu lassen, ist schon ein starkes Signal. Dafür kann man durchaus Respekt zollen, selbst wenn es nicht der eigene Stil ist.«

Gegenüber der PZ äußert die Juristin aber auch Bedenken und mahnt, dass solche Tattoos keine rechtliche Wirkung entfalten. »Sie sind ein persönliches Zeichen, aber kein Ersatz für einen Organspendeausweis oder einen Eintrag im zentralen Organspende-Register des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte.« 

Armin Grau (Bündnis 90/Die Grünen) ist der Meinung, dass das Organspende-Tattoo für viele Menschen eine gute Möglichkeit ist, ihre Bereitschaft zur Organspende zum Ausdruck zu bringen. 

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