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Shop-Apotheke wirbt für »direkte« Rezeptweiterleitung von Zava

Und auch Zava hat wenig Bedenken, was diese Aussage betrifft. Eine Sprecherin des Telemedizin-Anbieters erklärte gegenüber der PZ, dass die Patienten immer die Möglichkeit hätten, zwischen »On- und Offline-Apotheken« zu wählen.

Die Zava-Sprecherin verteidigte auch die Verordnungspraxis via Fragebogen. Jede Konsultation werde persönlich von einem Arzt vorgenommen und verantwortet. Rezepte würden ausschließlich bei zweifelsfreier Diagnose ausgestellt. Die Fragebögen seien zudem strikt nach medizinischen Richtlinien entwickelt worden. Ohnehin würden bei Zava keine Medikamente mit Missbrauchspotenzial verordnet, sondern nur in »ausgewählten Krankheitsbildern«, bei denen eine Fernbehandlung Sinn mache (Antibabypille, Reisemedizin, Folgerezepte etc.).

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