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Nina Warken
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Schwieriges erstes Jahr

Nina Warken ist seit einem Jahr Bundesgesundheitsministerin. Wie hat die CDU-Politikerin bislang die Apothekerschaft geprägt?  Und wie steht es um zentrale Ankündigungen im Koalitionsvertrag? Ein Überblick. 
AutorKontaktAlexandra Amanatidou
Datum 06.05.2026  09:00 Uhr

Wie geht es weiter? 

Rückenwind erhält die Ministerin wenig überraschend von ihrer eigenen Partei. »Ich erlebe Nina Warken dabei als sehr ruhige, professionelle und vermittelnde Ministerin«, sagt Simone Borchardt, gesundheitspolitische Sprecherin der Union im Bundestag, auf Anfrage der PZ. »Sie nimmt unterschiedliche Perspektiven ernst, hört der Praxis zu und arbeitet sich mit großer Sorgfalt in die komplexen Strukturen des Gesundheitswesens ein. Das ist keine Nebensache.«

Tatsächlich sind es schwierige Zeiten. Das System ist belastet durch das Apothekensterben, akuten Personalmangel in allen Bereichen, chronische Unterfinanzierung der Krankenhäuser sowie rasant steigende Ausgaben der Krankenkassen. Nun muss die Ministerin nicht nur das GKV-Spargesetz erfolgreich umsetzen, sondern auch die verschiedenen Akteure des Systems zufriedenstellen. 

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