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Echtzeitstudie zu Covid-19
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Risiko für Krankenhaussterblichkeit sinkt deutlich bei Geimpften

Die Aufarbeitung der Pandemie läuft auf vielen Ebenen – politisch, gesellschaftlich und wissenschaftlich. Dabei werden auch immer wieder Fragen nach der Sinnhaftigkeit einer Impfung diskutiert, die, wenn überhaupt, nur kurz vor einer Infektion schützt. Dokumentationen zu klinischen Krankheitsverläufen können als zuverlässige Basis für eine Bewertung dienen.
AutorKontaktTheo Dingermann
Datum 21.02.2023  11:00 Uhr

Risiko für Sterblichkeit sinkt deutlich bei Geimpften

Die Autorinnen und Autoren berechneten das Odds Ratio für die Krankenhaussterblichkeit von Patienten ab 40 Jahren im Vergleich zu Patienten im Alter von 18 bis 39 Jahren. Das Odds Ratio für die Krankenhaussterblichkeit stieg auf 1,3 und 1,9 für Patienten, die 40–59 Jahre beziehungsweise über 60 Jahre alt waren. Für Patienten, die nach der WHO-Skala mit 4 oder höher eingestuft wurden, lag die Sterbewahrscheinlichkeit (Odds Ratio) bei 5,6.

Hatten die Patienten eine oder zwei Dosen eines Coronaimpfstoffs erhalten, war das Risiko, an Covid-19 zu sterben, nur noch halb so groß: Das Odds Ratio für die Krankenhaussterblichkeit betrug noch 0,5 beziehungsweise 0,4. Diese Daten verdeutlichen die große Bedeutung der Coronaimpfung für den Schutz vor Mortalität durch Covid-19.

Die Autorinnen und Autoren räumen Limitationen ihrer Studie ein. Da es sich hier um eine aufzeichnungsbasierte Studie in Krankenhäusern handelt, hängen die ermittelten Ergebnisse natürlich von der Sorgfältigkeit ab, mit der die Symptome, Komorbiditäten, Komplikationen und Laborparameter identifiziert und dokumentiert wurden. Zudem fehlen Daten von Patienten, die in andere Kliniken verlegt oder gegen ärztlichen Rat entlassen wurden.

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