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Wiesbaden
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Stolz und Streeck informieren sich über das Lungenkrebsscreening

Bei ihrem Besuch der Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden (HSK) warben Hessens Gesundheitsministerin Diana Stolz (CDU) und der Bundesdrogenbeauftragte Hendrik Streeck (CDU) für mehr Eigenverantwortung in der Gesundheitsvorsorge. Im Mittelpunkt standen das neue Lungenkrebsscreening als Instrument der Früherkennung und der konsequente Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Vapes und Nikotinbeuteln.
AutorKontaktPZ
Datum 03.08.2026  15:15 Uhr

Anlässlich des Welt-Lungenkrebstages am 1. August informierten sich Stolz und Streeck im Beisein von Helios-CEO Christian Pawlu über das neue Lungenkrebsscreening. Dies teilte das Hessische Gesundheitsministerium in einer Pressemitteilung  mit. 

Seit April ist das Lungenkrebsscreening eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 60.000 Menschen an Lungenkrebs. 45.000 Menschen sterben pro Jahr daran. Damit ist diese Krebsart die häufigste krebsbedingte Todesursache. Ein Grund dafür ist, dass die Karzinome in frühen Stadien, in denen sie noch operativ gut zu behandeln sind, keine Symptome verursachen. Etwa die Hälfte der Erkrankungen werden erst in metastasierten, nicht mehr heilbaren Stadien entdeckt.

»Das Lungenkrebsscreening ist eine echter Gamechanger für die Prävention«, sagte Christian Pawlu. »Durch den Einsatz moderner, robotergestützter und KI-assistierter Diagnostik ist die Vorsorge an der HSK, sowie an unseren weiteren Lungenkrebszentren auch schneller, genauer und weniger invasiv.«

»Vapes sind kein Lifestyle-Produkt«

Streeck sprach sich für mehr Prävention, Früherkennung und niedrigschwellige Angebote zur Rauchentwöhnung und Suchthilfe vor Ort aus. Der Bundesdrogenbeauftragte bezeichnete die geplante Anhebung der Tabaksteuer als ein wirksames Instrument, um insbesondere junge Menschen vom Einstieg ins Rauchen abzuhalten. »Denn jeder verhinderte Einstieg, jeder erfolgreiche Rauchstopp und jede früh erkannte Erkrankung bedeuten weniger Leid und sind zugleich eine Investition in ein gesünderes Deutschland«, so Streeck. 

Besonders kritisch sei die gezielt an Jugendliche gerichtete Vermarktung. Süße Geschmacksrichtungen wie Apfel, Erdbeere, Kaugummi, Cola oder Zuckerwatte und auffällige Designs verharmlosen die Produkte, sodass Kinder und Jugendliche die Risiken kaum wahrnehmen.

» ›Dampfen‹ ist keine Freizeitbeschäftigung, und Vapes sind kein Lifestyle-Produkt für unsere Kinder und Jugendlichen«, sagte Stolz und fügte hinzu: »Wir wollen, dass Kinder gesund aufwachsen – dazu gehört eine Lebensweise ohne Suchtmittel.«

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