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Brutonkinase-Hemmer
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Remibrutinib auf dem Weg zum MS-Mittel

Der Bruton-Tyrosinkinase-Inhibitor Remibrutinib hat in zwei Phase-III-Studien die jährliche Schubrate bei Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose gegenüber Teriflunomid signifikant reduziert. Auch hinsichtlich entzündlicher Hirnläsionen und der Behinderungsprogression zeigten sich Vorteile.
AutorKontaktSven Siebenand
Datum 27.10.2026  17:00 Uhr
Vergleich mit Anti-CD20-Antikörpern von Interesse

Vergleich mit Anti-CD20-Antikörpern von Interesse

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) bewertet die Ergebnisse in einer Pressemitteilung als vielversprechend, weist jedoch auf eine wesentliche Einschränkung hin: Remibrutinib wurde bislang lediglich mit einer moderat wirksamen MS-Therapie verglichen. Ob der Wirkstoff auch gegenüber hochwirksamen krankheitsmodifizierenden Therapien wie Anti-CD20-Antikörpern bestehen kann, müssen weitere Untersuchungen zeigen.

Remibrutinib ist bislang nur für die Behandlung der chronisch spontanen Urtikaria zugelassen und nicht zur Behandlung der MS. Hersteller Novartis plant, auf Grundlage der Studiendaten eine Zulassung in der Indikation MS zu beantragen.

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