Redcare vermeldet aktuelle Zahlen für Q3 2026. / © Redcare Pharmacy
Das Unternehmen vermeldet eine höhere Profitabilität: Das bereinigte EBITDA, also das Ergebnis vor Zinsen und Steuern, erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal um 68 Prozent auf 29 Millionen Euro, wie der Versender mitteilte. Die entsprechende Marge verbesserte sich demnach von 2,4 auf 3,4 Prozent. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres setzte Redcare 2,55 Milliarden Euro um, ein Plus von 19 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Die Zahl der aktiven Kundinnen und Kunden stieg laut Mitteilung bis Ende September auf 15,2 Millionen und lag damit rund elf Prozent über dem Vorjahreswert.
»Unser Rx-Geschäft in Deutschland hat sich im dritten Quartal stark entwickelt«, sagte der neue Redcare-CEO Peter Schmid von Linstow. Zudem habe das Unternehmen den Kundenzuwachs gegenüber dem Vorquartal nahezu verdoppelt und die Profitabilität in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) weiter verbessert. In der DACH-Region stieg die bereinigte EBITDA-Marge demnach von 3,0 auf 4,2 Prozent. Die verbesserte Profitabilität basiert nach Unternehmensangaben vor allem auf geringeren Marketingausgaben und niedrigeren Kosten pro Bestellung.
Der Rx-Umsatz legte im dritten Quartal konzernweit um 31 Prozent auf 358 Millionen Euro zu – in Deutschland stieg er um 56 Prozent auf 197 Millionen Euro. Das Non-Rx-Geschäft wuchs im Jahresvergleich um neun Prozent auf 489 Millionen Euro.
Für das Gesamtjahr 2026 bestätigte Redcare die zuletzt angehobene Prognose. Das Unternehmen erwartet ein Konzernumsatzwachstum von 16 bis 18 Prozent sowie eine bereinigte EBITDA-Marge von 2,5 bis 3,0 Prozent. Der Rx-Umsatz in Deutschland soll zwischen 730 und 760 Millionen Euro liegen.