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Neue US-Leitlinie
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Paradigmenwechsel beim Management der Dyslipidämie

Früher behandeln, präziser stratifizieren, aggressiver senken – so lässt sich die Stoßrichtung der aktualisierten Leitlinie zum Management von Fettstoffwechselstörungen zusammenfassen, die nun in den USA erschienen ist.
AutorKontaktTheo Dingermann
Datum 18.03.2026  13:00 Uhr

Lebensstilinterventionen bleiben Grundlage

Trotz der Erweiterung pharmakologischer Optionen betont die Leitlinie weiterhin die zentrale Bedeutung von Lebensstilmaßnahmen. Ernährung, körperliche Aktivität, Gewichtskontrolle und Tabakverzicht bleiben essenzielle Bestandteile jeder Dyslipidämietherapie. Bemerkenswert ist zudem eine klare Empfehlung gegen den Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln zur Lipidsenkung, da deren Wirksamkeit in klinischen Studien nicht überzeugend belegt ist.

Die 2026-Leitlinie markiert einen wichtigen Schritt hin zu einer präzisionsmedizinischen Prävention der Atherosklerose. Durch die Integration neuer Biomarker, moderner Risikomodelle und zusätzlicher Therapieoptionen wird eine differenziertere Risikostratifizierung und individualisierte Therapie ermöglicht. Gleichzeitig bleibt der Grundgedanke bestehen, dass die Reduktion atherogener Lipoproteine der zentrale Ansatz zur Prävention kardiovaskulärer Ereignisse ist.

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