Die Forschenden vermuten, dass die Blockade der Orexin-Signalübertragung den REM-Schlaf beeinflussen könnte. In dieser Schlafphase treten besonders intensive Träume auf, während die Skelettmuskulatur normalerweise weitgehend gehemmt ist. Veränderungen des REM-Schlafs könnten möglicherweise dazu beitragen, dass Traumerlebnisse besonders intensiv wahrgenommen werden oder Schlafparalysen auftreten.
Die Ergebnisse zeigen, dass neben der Wirksamkeit auch die Verträglichkeit eines Schlafmittels für die Fortsetzung der Behandlung entscheidend ist. Die Online-Bewertungen erlauben allerdings keine Aussage darüber, wie häufig die beschriebenen Erfahrungen unter allen Anwendenden auftreten. In klinischen Studien mit Lemborexant traten Schlafparalysen bei weniger als 2 Prozent und Albträume bei 3 Prozent der Behandelten auf. Die Forschenden weisen darauf hin, dass Menschen mit besonders positiven oder negativen Erfahrungen eher Bewertungen veröffentlichen. Die Ergebnisse spiegeln deshalb nicht unbedingt die Erfahrung alle Anwender wider.