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Pilotstudie
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Mit Stuhltransplantation gegen Erdnussallergie

Nahrungsmittelallergien sind häufig, belastend und nur unzureichend behandelbar. Jetzt stellen Forschende aus Boston eine neue potenzielle Therapieoption vor: einen fäkalen Mikrobiomtransfer. Dieser zeigte in einer Pilotstudie bei Personen mit Erdnussallergie erste Erfolge – und zwar über einen ungewöhnlichen Mechanismus.
AutorKontaktTheo Dingermann
Datum 12.08.2026  16:20 Uhr

Einordnung und Ausblick

Trotz aller Euphorie ordnen die Forschenden ihre Befunde nüchtern ein. Es handelt sich um eine offene, nicht randomisierte Phase-I-Studie an einer kleinen Zahl erwachsener Patienten. Dosis, Frequenz und die Rolle der antibiotischen Vorbehandlung sind noch nicht optimiert, und das vollständige Zusammenspiel aus Wirts- und Mikrobenfaktoren noch ungeklärt.

Als Proof of Concept ist die Arbeit dennoch von erheblicher Bedeutung. Sie zeigt nicht nur, dass eine oral verabreichte mikrobielle Therapie bei einem Teil der Erdnussallergiker sicher und über Monate wirksam eine belastbare Toleranz aufbauen kann, sondern sie benennt mit dem bakteriellen Gallensäuremetabolismus auch einen konkreten, pharmakologisch adressierbaren Wirkmechanismus.

Es sei denkbar, dass ein wiederholter FMT eine stärkere Toleranz und eine höhere Ansprechrate bewirken könnte, schreiben die Autoren um Rachid

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