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Digitaler Impfnachweis

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Wie läuft das Procedere mit den Zertifikaten in der Apotheke ab? Man müsse sich den Impfpass oder die ausgedruckten Zertifikate über erfolgte Corona-Impfungen vorlegen lassen und die Identität des Kunden überprüfen und übermittle die Daten ans RKI, das die technische Generierung des digitalen Impfnachweises vornimmt und einen QR-Code an die Apotheke direkt schickt. Dort kann der Geimpfte den Code scannen und so das Zertifikat im Smartphone speichern. Dieses Zertifikat könne die Apotheke auch ausdrucken und dem Kunden mitgeben.

Detektivische Fähigkeiten brauchen die Apotheker dafür nicht. Die in der Apotheke vorgelegten Dokumente müssten plausibel sein. »Plumpe Fälschungen sind natürlich abzulehnen, aber gegen gewollte Kriminalität sind Sie nicht sicher«, sagte Hubmann auf Nachfrage und betonte gleichzeitig: »Nicht die Chancen vernachlässigen aus Angst vor dem Risiko.«

Der BAV-Vorsitzende sieht enorme Vorteile in der neuen Dienstleistung. Apotheker bekämen 18 Euro brutto pro Erzeugung und könnten zudem neue Kunden für die Apotheke gewinnen. Details zur Abrechnung würden noch geklärt. Besonders wichtig ist ihm die politische Botschaft: »Wir Apotheker wollen hier eine schnelle Lösung bieten. Unsere Botschaft heißt: Mit uns Apothekern geht es digital voran.« 

Politisches Kapital will Benkert, der auch Präsident der Bundesapothekerkammer (BAK) ist, aus den Leistungen der Apotheker während der Pandemie schlagen. Er begrüße die »Beinfreiheit«, die Apotheker in vielen Bereichen bekommen haben und die bis März 2022 verlängert wurden. Es sei ein großes Anliegen für die Berufsvertreter, bei der Politik für die Verstetigung positiver Regelungen zu werben. Bei der neuen Bundesregierung werde man dies »extrem adressieren«, sicherte er zu. 

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