| Alexandra Amanatidou |
| 03.07.2026 14:30 Uhr |
»Die Corona-Pandemie hat unser Potenzial aufgezeigt. Sie hat uns Mut gemacht, was wir auf EU-Ebene erreichen können«, sagte O’Connor. Für ihn sei es jetzt wichtig, dass Europa eine »open strategic autonomy« habe. Dieses Konzept beschreibt das Bestreben der Europäischen Union, in kritischen Bereichen handlungsfähig und unabhängig zu sein, während sie weiterhin auf den freien Welthandel und internationale Partnerschaften setzt. »Forschung und Entwicklung können niemals nur an einem Ort stattfinden, sondern erfordern einen globalen, widerstandsfähigen Ansatz und eine gute Zusammenarbeit«, stimmte Fink-Hooijer zu.
Die Veranstaltung wurde vom Industrieverband Pharma Deutschland mit organisiert. Auch Geschäftsführerin Dorothee Brakmann war vor Ort. Sie warnte davor, dass Europa zahlreichen Herausforderungen gegenübersteht, darunter dem Wettbewerb aus China im Generikabereich und aus den USA im Innovationsbereich. Gleichzeitig lobte sie die EU dafür, dass sie Maßnahmen ergreift, um im medizinischen Bereich unabhängiger zu werden.